Alopezie kann man heilen

Alopecia areata

Alopezie erfolgreich selbst behandeln und die Ursachen des Haarausfalls aufspüren. Haare und Kopfhaut pflegen und den Grund des Haarausfalls finden. Kann man androgentischen Haarausfall bei Männern und Frauen z.B. mit Minoxidil oder Finasterid nachhaltig bekämpfen und heilen?

Haarausfall kann man nachhaltig entgegenwirken und heilen.

Regaine für Frauen Schaum

Regaine für Frauen Lösung

Priorin Sparpack

Trotz innovativer Haarkosmetik und medizinischem Fortschritt, leiden immer mehr Männer, Frauen und Kinder an Haarausfall. Die Patienten büßen immer mehr Haare ein, kahle Stellen und Geheimratsecken entstehen. Letztendlich führt die Alopezie zum totalen Haarverlust, der Alopezia Totalis. Das heißt defacto, man bekommt eine Glatze. Tagtäglich landen ganze Haarbüschel in Bürste oder Kamm. „Was sind die Ursachen, dass gerade ich meine Haare verliere?“, fragen sich die Betroffenen.

Ursachen

Erbfaktoren sowie äußere Beeinflussungen und Überbelastung könnten daran schuld sein. Oft erzählen Leidtragende, dass sie unter einer besonderen Belastung leiden oder anderen psychischen Ausnahmesituationen ausgesetzt sind. Eine psychische Auslösung hat sich allerdings in Untersuchungen bislang nicht beweisen lassen. Festgestellt wurde jedoch, dass eine erblich bedingte Disposition vorliegen muss, denn sie tritt familiär gehäuft auf. Bei Autoimmunerkrankungen (Schädigungen durch die körpereigene Abwehr) und Neurodermitis kommt Alopecia areata doppelt so häufig vor wie bei anderen Menschen. Auch bei Patienten mit Nagelveränderungen (Tüpfel – und Grübchen Fingernägel), Weißfleckenkrankheit (Vitiligo) oder einer Vitamin-B12-Mangel-Anämie, tritt die Alopezie Areata  gehäuft gemeinsam auf. Vielfach beginnt der Haarausfall mit „Geheimratsecken“ an den Schläfen um das 20. Lebensjahr herum. Diese weiten sich über den Oberkopf aus. Die vernarbende  Alopezie ist ererbt und entsteht meist durch entzündliche Prozesse, die durch eine mangelhafte oder fehlende Follikelanlage oder in einer irreversiblen Follikelzerstörung münden.

Risiken der Alopezie

Hautärzte sehen auf einem behaarten Kopf fast nie Hautkrebs. Gerade den weißen nicht. Eine Glatze,  Alopecia totalis, dagegen ist wie ein Minenfeld. Menschen mit Glatze, die immer viel in der Sonne waren, wie Tennisspieler oder Segler, haben auf der Kopfhaut oft weißen Hautkrebs und Vorstufen davon. Sowohl Männern als auch Frauen und Kinder leiden unter Alopezie. Der häufigste Grund sind maskuline sexual Hormone, wie das Testosteron. Dann entsteht der sogenannte androgenetische Haarausfall. Das Hormon wird in den Leydig-Zwischenzellen des männlichen Hodens und, wenn auch in geringfügigeren Mengen, in den femininen Ovarien, sowie in der in der Nebennierenrinde produziert.

Behandlung der Alopezie Areata, der androgenetischen Alopezie und der Glatzen Bildung bei Männern und Frauen.

Eine der vielen Möglichkeiten den Haarausfall zu bekämpfen, ist die Haartransplantation. Die Haartransplantation präsentiert sehr gute Ergebnisse. Allerdings gibt es ist keine Erfolgsgarantie. Durch den Eingriff können Narben entstehen. Jede Hautwunde kann sich infizieren und bluten und die transplantierten Haarwurzeln können abgestoßen werden. Eine Haartransplantation ist oft der letzte und teuerste Weg.

Regaine für Männer Schaum

Regaine für Männer Lösung

Pantostin Lösung

Minoxidil

Der Wirkstoff wurde anfangs zur Neigung von erhobenem Blutdruck eingesetzt. Beim Einsatz der Substanz ist zunächst, als unerwünschte Nebenwirkung, ein verstärkter Haarwuchs festgestellt worden. Welche Substanz hierfür verantwortlich ist, blieb bislang jedoch nicht ganz geklärt.

Forschung

Forscher stellten jedoch fest, dass eine häufige Nebenwirkung des Medikaments die Verlangsamung des Haarausfalls

ist. Diese Reaktion wird nun gegen Haarausfall therapeutisch genützt. Auch diffuser Haarausfall kann gestoppt werden.Das Mittel bremst den übermäßigen Haarausfall und aktiviert ebenso das Nachwachsen der Haare während der sämtlichen Behandlungsdauer. Ohne das Medikament verlieren viele Menschen Hunderte von Haaren Tag für Tag. Schon oft dann, wenn sie das Haar nur berühren. Bei regelmäßiger Anwendung von Minoxidil konnten sogar Löcher zuwachsen. Mit Regaine (5% Minoxidil) steht ein Produkt zur Behandlung der androgenetischen Alopezie zur Verfügung. Das Mittel hat  überzeugend im Rahmen reichlicher klinischer und methodischer Studien bei einem Großteil der Benützer zu einem Stillstand des Haarschwundes geführt.

Therapie

Absicht der Therapie ist eine Verlangsamung oder ein Stopp des fortschreitenden Haarausfalls. Darüber hinaus können durch eine Behandlung mit Regaine kleiner gewordene Haare endlich wieder dicker und länger nachwachsen. Im Rahmen von Studien konnte ein erstes Ergebnis bereits nach 6-8 Wochen gemessen werden. Ein Stopp des Haarausfalls kann nach ca. 3 Monaten und eine Verdichtung der Haare nach ca. 3-6 Monaten erwartet werden.

Unter uns gesagt:“ Was wenige wissen, der Bartwuchs lässt sich mit Minoxidil aktivieren.“

Von Herstellern wird das Mittel derzeit nur für erblich bedingten Haarschwund angeboten.  Auf den Minoxidil-Produkten der Marke Regaine wird eine äußere Anwendung auf der Kopfhaut empfohlen. Stand: (Dezember 2014) Eine Verwendung auf der Gesichtshaut wird nicht ausgeschlossen.

Erfahrungsberichte aus dem Internet zeigen jedoch, dass das Mittel auch als Bartwuchsmittel verwendet werden kann. Über Wochen und Monate haben Anwender Präparate mit dem Wirkstoff ausprobiert und sind zu einem sehr positiven Konsens gekommen. Wendet man Minoxidil regelmäßig über einen längeren Zeitabschnitt an, so wird der Bartwuchs fühlbar stärker und gleichmäßiger. Nebenwirkungen auf der Gesichtshaut können unter Umständen am Anfang eine leichte Reizung oder kleine Unreinheiten auftreten, was sich aber nach einer Anpassungsphase beruhigen sollte.

Erfolge

In einer umfassenden Untersuchung prüfte man im Jahr 2003 die 21 am meisten verkauften und durch Rezept verabreichten Präparate zur Behandlung von Haarausfall. Als hilfreich gegen den Haarverlust fand man zwei Wirkstoffe in Medikamenten: Minoxidil und Finasterid. Finasterid ist Rezeptpflichtig. Minoxidil von Regaine ist rezeptfrei und gibt es für Männer und für Frauen in unterschiedlichen Konzentrationen. Für Männer gibt es Schaum in einer 5 % Lösung. Frauen sollten die 2% Lösung anwenden.

Finasterid

Arzneimittel mit Finasterid sind rezeptpflichtig. Nur ein Arzt darf entscheiden ob Sie dieses Mittel anwenden sollten. Das Präparat darf von Frauen keinesfalls konsumiert werden. Es führt bei Schwangeren zu Fehlentwicklungen der erkennbaren Geschlechtsorgane männlicher Embryonen. Männer die Finasterid konsumieren, dürfen aus diesem Grunde auch kein Blut spenden.

Behandlung

Beide Behandlungsansätze wirken sich in einer nachgelagerten Phase der Verursachungsreihe auf die Durchblutung der Kopfhaut beziehungsweise auf die Anlagerung von DHT aus. Testosteron wird in das Blut abgegeben und über den Blutkreislauf an die Haarfollikel befördert. An diesen wird mit Hilfe eines Enzyms, der 5-alpha-Reduktase, das Testosteron in das 5-alpha-Dihydrotestosteron, kurz DHT, umgewandelt. DHT bindet außerordentlich leicht an den Testosteronrezeptoren der Haut und der Haarfollikel an. Hier kommt es aufgrund einer erhöhten Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber DHT zu einer Verkümmerung der Haarwurzel. Diese Verkümmerung führt zu einer kürzeren Wachstumsphase des Haares. Die Haare wachsen zwar schneller, fallen jedoch früher aus. Jedes Haar, das nachwächst, ist dünner und kleiner als das vorherige. Schließlich stirbt die Haarwurzel komplett ab. Zur medizinischen Dokumentation und Analyse der Alopezie verwendet der Arzt oft das  Hamilton-Norwood-Schema. Es gliedert den androgenetischen Haarverlust (Alopecia androgenetica) in verschiedene Stadien, die sieben Stufen (I bis VII) zugeordnet werden.

Begriff:

Die Bezeichnung Alopezie entstand einst in der Antike. Der Begriff leitet sich aus der griechischen Bezeichnung für den Fuchs Alopex ab. Bei Füchsen stellte man damalig fest, dass aufgrund der Fuchsräude Haare entweder abbrechen oder ausfallen. Das führt zu haarlosen, kahlen und sogar vernarbenden Hautstellen. Dies kann auch androgenetische (ererbt) Ursachen haben.

Wichtig bei allen Medikamenten:
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.